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Start zum ersten Lauf

Tagwache um 6.30, Shuttle zum Startplatz um 7.15? fuer einige von uns ist das noch fast mitten in der Nacht. Aber das wussten wir ja schon von den Erzaehlungen. Geholfen hat das fuer die Morgenmuffel unter uns nicht viel. Nach einer halbstuendigen Fahrt auf den Startplatz auf 700 meter wurden wir mit 2 perfekt aufgeschuetteten Startplaetzen entschaedigt, mit Blick auf Palmen und das Meer. So um zehn drueckte dann aber auch der Nebel und die Restbewoelkung vom gestrigen Regen bis zum Startplatz herauf und fuer eine geraume Zeit ruehrte sich gar nichts mehr. Der Nebel blieb haengen und beim Tastsetting hoerten wir immer nur perhaps und maybe und hopefully. Aber gut Ding braucht Weile und so stieg auch die Basis auf etwa 750 Meter und ein Lauf von ca. 50 Kilometer wurde gestartet. Speedrun. Window open um 11.00 letzter Start um 12.30 Uhr, was verhindern sollte, dass wir bis um fuenf vor dem Startplatz auf bessere Bedingungen warteten. Ein paar Franzosen starteten als erste und warteten auch nicht lange um den task zu fliegen. Auch die Schweizer Damen waren in der ersten groesseren Gruppe dabei, die sich so um zwoelf bildete und losflog. Es war nicht recht klar, ob die Basis steigen oder sinken wuerde. Sie sank. Patrik Berrod, Gesamtweltcupsieger 2002 und Kenner der Insel, schaetzte die Situation richtig ein und startete auch frueh und auch Housi war in meiner Gruppe, Bruno, Steffl, Anton, Nicae, Caroll und naja siehe Rangliste; Alle, die die erste Boje noch nehmen konnten starteten frueh. Ich bin noch einen Wettkampf unter solchen Bedingungen geflogen. Gas ist kein Thema, jedes steigen wird zentriert und mitgenommen und die Arbeitshoehe betrug max. 700 meter, Tendenz sinkend. Man schleicht ein paar hundert Meter ueber dem Gelaende dahin und nimmt sich im Idealfall alle Zeit der Welt. Der Himmel ueber dem Ridge, war voellig bedeckt und, liess die wenige Thermik, die anfangs noch vorhanden war voellig abstellen. Und so gab es zwar eine Wertung, doch nur fuer den Anlass hier. 3 Piloten erreichten mit viel Geduld die Minimumdistanz von 25 Kilometern. Alle anderen schafften es nur bis kurz vor die erste Boje welche bei 7 Kilometern lag, oder bis kurz danach. Welcome to la Reunion Island!
Aber die Inselkenner versicherten uns, dass das schon nicht normal sei. So hoffen wir morgen auf hoehere Basis und mehr Thermik, dass wir mit einem gueltigen Lauf belohnt werden.
Um eins am Boden konnten wir wenigstens noch etwas Urlaubsstimmung aufkommen lassen. Mit baden, schnorcheln, Ausflugstouren und Kiten konnten wir den Nachmittag geniessen und wurden so fuer den nicht so ganz gelungenen Wettkampftag entschaedigt.
Rangliste siehe link

09 November 2003, Elisabeth Rauchenberger

(10 November 2003) Gewonnen!!!»


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